
Neulich habe ich im Blick am Abend einen lustigen und zu denken gebenden Artikel gelesen. Er handelt davon, dass diese Eltern ihre Streitereien und Machtkämpfe quasi mit "Hilfe" ihrer Kider austragen:
Schoggi oder Ovi?
Mini-Familiendrama im Speisewagen. Dabei sollte es doch eigentlich eine ganz gemütliche Reise werden. Deutsche Mutter, Schweizer Vater und ein schnuckeliges kleines Mädchen setzen sich.
Vater:"En Earl-Gery-Tee bitte."
Mutter, mit hochdeutsch gefärbtem Schweizerdeutsch: "Ich hetti gerne ä Schale." -
"Und was nimmsch du?", fragt der Kellner das schnuckelige Mädchen.
"Schoggi? Ovi?"
Das Mädchen, fröhlich brabbelnd:"Schoggovi, Schoggovi!"
Mutter: "E Ovi!"
Vater: "Nei e Schoggi!"
Mutter:"Sie will e Ovi!"
Vater: "Nei, e Schoggi!"
Kellner, zum Mädchen: "Hä, waseli wettsch? E Schoggi oder e Ovi?"
Kind: "Ovi!"
Mutter: "Bringed Sie e Ovi."
Vater, verärgert:"Nei, bringed Sie e Schoggi!"
Mutter genervt: "Sie will eine O-V-I!"
Vater, gereizt: "Weisch doch wies lauft, sie trinkts ja eh nöd uus!"
Mutter, schmaläugig: "Bei MIR schon!"
Vater: "Okay, wännd meinsch!"
Daraufhin zottelt der Kellner ab - aus der Schusslinie raus.
Der Vater genervt: "Du muesch si dänk nöd zäh Mal fröge, was sie wett!"
Mutter, verkniffen zischend: "Ich. Hab. Sie. Nicht. Zehn. Mal. Gefragt."
Das Kind begann dann zu weinen. Und hatte keine Lust mehr. Weder auf Schoggi noch auf Ovi.

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